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E+G Frühjahrskongress PDF Drucken
Geschrieben von: Admin   

eugfrueh2012 002 220Das haben wir immer schon so gemacht. Und das ist gut so. Seit mehr als 25 Jahren gibt es den Frühjahrskongress des Werks für Evangelisation und Gemeindeaufbau. Und er steht 2012 ganz unter dem Motto "missionarisch Kirche sein". Mit Bischof Michael Bünker und Prof. Michael Herbst (Greifswald) haben Rektor Fritz Neubacher und sein Team hochkarätige Referenten zu diesem so wichtigen Thema für das 21. Jahrhundert gewinnen können. Denn nicht alles, was wir immer schon so gemacht haben in unseren Gemeinden weist auch in die Zukunft.

Dass aller Anfang nicht schwer sein muss, durften wir in der Morgenandacht von Bischof Bünker mit Band erfahren. Mit der Schöpfung hat Gott den Anfang gemacht, und damit seinen Willen ausgedrückt, dass es uns Menschen gibt, jede und jeden einzelnen, Dich!

In zwei Referaten hat Prof. Herbst ausgehend von der "Mission des Gekreuzigten" den Fokus auf das gelenkt, "was Gemeinde ausmacht - und woran es hakt". Visionen, ihre Kraft und die Fallen und Herausforderungen von Veränderungsprozessen hat er in das Zentrum gerückt. Wenn Kirche missionarisch sein will, muss sie sich vom Postulat des "Zurück" verabschieden. Haben früher Gemeinden versucht, Menschen zur ihrer Gemeinschaft einzuladen, hat sich das später verändert in eine aufsuchende Einladungskultur, die Menschen wiederum zurück zur Kirche holen soll. Im Grunde muss aber kirchliche Mission weiter gehen, ganz im Sinne von Römer 15,20f:

Dabei war es mir stets eine Ehrensache, die Botschaft nur dort zu verkünden, wo man noch nichts von Christus gehört hatte. Ich wollte nicht auf einem Fundament aufbauen, das ein anderer gelegt hat.

Vielmehr richtete ich mich nach dem Wort in den Heiligen Schriften: »Gerade die sollen ihn kennen lernen, denen noch nichts von ihm gesagt worden ist. Eben die sollen zur Einsicht kommen, die noch nie etwas davon gehört haben.«

 

eugfrueh2012 004 220Nach einer Interviewrunde mit den Referenten des Kongresses, motivierten am Nachmittag erfolgreiche Beispiele aus Pfarrgemeinden die mehr als 200 Teilnehmenden.