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Gott und die Welt


E+G Frühjahrskongress PDF Drucken
Geschrieben von: Admin   

eugfrueh2012 002 220Das haben wir immer schon so gemacht. Und das ist gut so. Seit mehr als 25 Jahren gibt es den Frühjahrskongress des Werks für Evangelisation und Gemeindeaufbau. Und er steht 2012 ganz unter dem Motto "missionarisch Kirche sein". Mit Bischof Michael Bünker und Prof. Michael Herbst (Greifswald) haben Rektor Fritz Neubacher und sein Team hochkarätige Referenten zu diesem so wichtigen Thema für das 21. Jahrhundert gewinnen können. Denn nicht alles, was wir immer schon so gemacht haben in unseren Gemeinden weist auch in die Zukunft.

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Klein anfangen PDF Drucken
Geschrieben von: Admin   

 

Kerze (Quelle: wikipedia.org)Und er wird der Friede sein.

Micha 5, 4a

Friede fängt klein an.

Der Prophet Micha hat es vielleicht geahnt, als er verkündete, dass ER, der Friede sein wird, aus der kleinen Stadt Bethlehem kommen wird.

Klein beginnt, was Gott in seiner Weisheit tut, sehr klein. Klein, aber mit großer Weisheit. Mit einem Fünkchen Licht beginnt der Schöpfer die Schöpfung. Wie die Glut vom Vortag, die zu einer kleinen Flamme angefacht wird und vorsichtig züngelt und schließlich Kraft gewinnt, so fängt alles an, was Gott beginnt mit seiner Schöpferkraft. Sie lässt, was groß werden soll, klein beginnen. Sie liebt keine großen Auftritte, sondern ist verliebt in kleine Anfänge, wenn etwas wird und sich entwickelt. Das wirklich Große fängt immer unscheinbar an, im Verborgenen.

Der König Israels wird nicht in Jerusalem geboren, er kommt im kleinen Bethlehem zur Welt. Nicht in einem Palast aus Marmor und Zedern, sondern in einem Stall als Kind von kleinen Leuten. Einem jungen Mädchen und ihrem Freund.

Und er kommt zu mir, in mein Leben, mein kleines Leben mit meinen kleinen Erfolgen und meinem Kleinmut. Er kommt in mein kleines Herz. Er möchte hier anfangen mit dem Leben, mit seinem Frieden. Wenn wir wollen, fängt er bei uns an. Ganz klein, und dabei gar nicht kleinlich.

 
Liederliches zu Advent und Weihnachten PDF Drucken
Geschrieben von: Admin   

Weihnachten steht vor der Tür. Macht hoch die Tür. Vielleicht höher, als die Erwartungen auf das, was kommt. Weihnachten muss nicht schön werden, es ist bereits schön. Es muss nicht geschenkt werden, wir wurden bereits beschenkt. Es muss nicht eitel Wonne herrschen, weil uns Frieden verheißen ist.

Kaum ein Fest, kaum eine Zeit, in der die eigenen Erwartungen und die erlebte Realität weiter auseinander klaffen als zu Advent und Weihnachten. Brich an, du schönes Morgenlicht, vom Frieden ist wenig zu spüren, wenn wir in die Städte gehen: Glühweintrunkene Gestalten bereits am frühen Nachmittag und verbissene Gesichter in den Einkaufszentren begegnen uns draußen, Stress und Zeitnot machen es uns in der eigenen Familie schwer und auch gute Freundinnen und Freunde haben keine Zeit zu einem gemütlichen Treffen. Mit Ernst, o Menschenkinder und mit starrer Miene bereiten wir uns – das Volk, das noch im Finstern wandelt – vor. Wie anders wünschen sich viele diese Zeit: Fröhlich soll mein Herze springen, nicht meine Beine oder mein Auto von Geschäft zu Geschäft.

Darum lassen wir uns die Frage gefallen: Wisst Ihr noch, wie es geschehen? Wissen wir noch, wie ER gekommen ist? Dein König kommt in niedern Hüllen, da macht es nichts, dass H&M ausverkauft ist.

Noch wenige Tage sind es bis Weihnachten. Und wir dürfen schon jetzt jeden Tag zuversichtlich sein: Dies ist der Tag, den Gott gemacht, jetzt und hier: Dies ist die Nacht, da mir erschienen des großen Gottes Freundlichkeit. Freu dich, Erd und Sternenzelt, über die liebevoll ausgesuchten Geschenke, aber besonders weil Gott in tiefster Nacht erschienen. Für uns alle, jetzt und hier. Gott sei Dank durch alle Welt, wenn am 24. Dezember alle Geschäfte zumachen.

Durch alle Welt? Und was ist mit ihm, der nicht O du fröhliche ist, dem die Stille Nacht zu still ist, weil keiner da ist. Der sich nicht fragt, Wie soll ich dich empfangen, sondern zunächst wen soll ich empfangen, weil ihr Kinderlein kommet nicht mehr. Die sind bei der Ex-Frau. Die Nacht ist vorgedrungen und nicht einmal das Stammbeisl hat offen, damit man nicht allein sein muss. „Tröstet, tröstet“, spricht der Herr – wer sagt es ihm?

Nun jauchzet all ihr Frommen und vergesst dabei die nicht, denen nicht zum Jauchzen zu Mute ist, denn Gottes Sohn ist kommen uns allen, nicht nur den heilen Familien, sondern auch den unheilen Lebensgeschichten. Deshalb ist er gekommen vom Himmel hoch und hat sich tief eingelassen in unser Leben. Es ist ein Ros entsprungen – machen wir es sichtbar und bringen wir es unter die Leute mitten im kalten Winter, einer kalten Zeit in einem kalten Land. Sagen und zeigen wir ihnen: Du, Kind, zu dieser heilgen Zeit gedenken wir auch an dein Leid.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Herzlichst,
Ihr Pfr. Rudolf Waron

 
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